Methode

Verstehen ist eine Tiefenfrage.

Wir halten uns für rationale Wesen — und sind es meist nicht. Was Menschen kaufen, wählen und lieben, steuern unbewusste Sinn- und Strukturzusammenhänge. Sie sind kein verschüttetes Trauma, sondern die stille Logik des Alltags. Man findet sie nicht im Ankreuzfeld. Man findet sie im Gespräch.

Abb. — Hunderte Aussagen, scheinbar verstreut — aus genau einem Blickwinkel ordnen sie sich zur Gestalt. Die Analyse fügt nichts hinzu; sie findet den Blick.

Die Grundlage

Unsere Arbeit basiert auf der morphologischen Psychologie von Prof. Dr. Wilhelm Salber (Universität zu Köln). Anders als kognitive Checklisten-Ansätze sucht sie nicht nach festen, branchenübergreifenden Bedürfniskategorien, sondern rekonstruiert die Gestalt, die ein Erleben im Einzelfall annimmt — aus der Sprache, den Bildern und den Widersprüchen der Befragten. Auswertung nach Bauchgefühl gibt es bei uns nicht: Nichts ist praktischer als eine gute Theorie.

Abb. — Das Hexagramm: sechs Verwandlungen als Zugkräfte. Die Gestalt ist kein Kompromiss — sie ist das, was die Spannungen gemeinsam halten.

Die Formate

rheingold salon Interview®
Mehr als ein Interview: eine Forschungsbegegnung von ein bis zwei Stunden, geführt von diplomierten, morphologisch ausgebildeten Psychologinnen und Psychologen. Ohne Fragenkatalog — mit der Freiheit, auszuholen, abzuschweifen und dabei die unbewusste Logik des eigenen Verhaltens offenzulegen.
rheingold salon Groups®
Gruppendiskussionen, die zeitgleich einen vielseitigen und kompakten Blick auf die psychologische Verfassung eines Themas eröffnen — moderiert in der Tiefe, nicht an der Oberfläche.
Workshops & Coaching
Tiefenpsychologie als Arbeitsform: als Kick-off einer Studie, als Umsetzungs-Workshop nach dem Ergebnis, als Coaching für Teams, die ihre Kundinnen wirklich verstehen wollen.
Quantitative Ergänzung
Wo es die Entscheidung stärkt, runden wir Studien quantitativ ab — etwa mit DeepQuant, der Verbindung aus Tiefenpsychologie und Statistik. Die Zahl validiert das Verstandene. Nicht umgekehrt.

Der Ablauf einer Studie

  1. 01 — Zuhören vor dem Forschen

    Briefing als Gespräch: Welche Entscheidung steht an? Welche Frage traut sich niemand zu stellen?

  2. 02 — Feld in der Tiefe

    Interviews und Groups — von Psychologinnen geführt, im Salon am Kölner Dom oder weltweit.

  3. 03 — Analyse im Team

    Morphologische Auswertung in Analysesitzungen; KI hält das Material durchsuchbar, Menschen deuten es.

  4. 04 — Vom Befund zur Entscheidung

    Ergebnisse als Strategie, Positionierung, Kommunikation — und auf Wunsch als Studie, die Sie weiter befragen können.

Was dabei herauskommt — vier Fallgeschichten

KI im Dienst der Tiefe

Was die Maschine bei uns tut — und was nie

Synthetische „Befragte" ersetzen bei uns kein Gespräch. Dass ein Sprachmodell im Dialog nicht von einem Menschen zu unterscheiden ist, beweist nichts darüber, ob es reale Markttrends abbildet — ein perfekter Schauspieler ist kein Zeuge. Alles andere darf die Maschine gern übernehmen:

Co-Creation mit Bildmodellen
Befragte machen innere Bilder sichtbar, für die ihnen die Worte fehlen — gemeinsam mit generativen Modellen, mitten im Gespräch.
Transkription in vielen Sprachen
Jedes Gespräch wird durchsuchbarer Text — auf unseren eigenen Servern, in Dutzenden Sprachen.
Agentengestützte Analyse
Agenten arbeiten in der Schleife über dem Studienmaterial — für unsere Forscherinnen und, auf Wunsch, direkt für unsere Kunden. Jede Aussage bleibt an das Original-Zitat gebunden.
Die ganze KI-Haltung — Grenze, Werkzeuge, Werkstatt